Path wurde im November 2010 gelauncht, dass ging so ziemlich spurlos an mir vorbei bzw. ich hatte es nur so nebenbei registriert und dachte: Naja, wieder ein aussichtsloser Versuch um Marktanteile von Facebook und Twitter streitig zu machen. Ungefähr ein Jahr später berichtete meine damalige Timeline von einer total coolen App die mit Ihrem revolutionären Bedienkonzept im ganzen Internet von sich reden machte. Natürlich probierte ich die App aus und bemerkte dann erst das Path dahinter stand. Die App differenzierte sich tatsächlich von dem was Facebook, Twitter, Tumblr. und co bis dato so leisteten – das eigentliche Konzept von Path aber hatte ich dennoch nicht so richtig verstanden und ich war auch froh das ich nur vereinzelt in meiner Timeline lesen musste, wann jemand nun zu Bett gegangen ist und am Morgen den ersten Kaffee getrunken hatte. Am meisten hatte mich die Fotokomponente in der App begeistert. Es war sehr leicht und bequem ein Foto aufzunehmen, es mit einem coolen Filtereffekt etwas mehr aufzupeppen und dann, jetzt kommt der wichtigste Aspekt, es gleichzeitig an Facebook und Twitter zu posten, meine meistbenutzten sozialen Netzwerke. (Ja ich kenne Instragram und ich mag es nicht.) Es schien als ob Path mein letztes “Automatisierungsproblem” gelöst hatte. Lange habe ich schon nach einer bequemen Lösung gesucht um Statusmeldungen und Fotos gleichzeitig aber Selektiv an Facebook und Twitter zu senden. Path hatte längere Zeit genau diese Lücke bei mir gefüllt. Doch hundertprozentig zufrieden war ich immer noch nicht. die Statusmeldungen die Path an an Facebook und Twitter sandte wirkten nicht Plattformnativ. So wurde bei Twitter das frische-gesharte Bild nicht in der Vorschau angezeigt sondern musste per Link geöffnet werden. Das nervt und daher war ich also noch nicht ganz am Ziel.

Etwas später beschäftigte ich mich mit ifttt.com (=if this then that, Screenshot). Hierbei handelt es sich um ein browserbasiertes Tool mit dem man seine verschiedenen Webdienste wie Drobbox, Google Reader und den ganzen Social Networks recht einfach miteinander verbinden kann. Der Kreativität sind dabei fast keine Grenzen gesetzt und es können dabei ganz neue Möglichkeiten für die eigene Webnutzung entstehen. Meiner Meinung hat diese Plattform noch eine Menge Potential. Nun, mit ifttt.com konnte ich endlich selektiv und plattformgerecht Statusmeldungen posten. Damit war ich meinem erklärten Ziel wieder ein Stück näher gekommen. Statusmeldungen okay, aber was ist mit Bildern? Mit ifttt.com gelang es mir nicht so richtig die Funktionalität mit den Statusmeldungen auf das Teilen von Bildern zu übertragen, bzw. habe ich nicht den richtigen Ansatz gefunden. Mit iPhoto für iPhone und iPad ist dies jetzt möglich.
Am 7.3 hatte Apple neben dem neuen iPad auch iPhoto für iOS vorgestellt und es ist genial. Es bietet genau das was ich immer wollte. Einfache aber umfangreiche Bildbearbeitung mit allen modernen Effekten (Tilt-Shift, etc.) und gleichzeitiges plattformgerechtes posting. Hier ein paar Beispiele um die Möglichkeiten und Funktionalitäten deutlicher darzustellen.



