Definition NERD
Von Mädchen/Frauen oft als unmännlich belächelt, von vielen oft als kindische Computerfans nicht ernstgenommen. NERDs.
Den Versuch, eine Definition des Stereotypen namens N.E.R.D. vorzunehmen fällt schwer, dennoch möchte ich es versuchen. Wikipedia beschreibt den Begriff zunächst so:
Nerd [nɜːd] (engl. für Langweiler, Sonderling, Streber, Außenseiter, Fachidiot) steht für besonders in Computer oder andere Bereiche aus Wissenschaft und Technik vertiefte Menschen. Manchmal wird auch ein überdurchschnittlicher Intelligenzquotient (IQ) als begleitende Eigenschaft genannt. Die moderne Bezeichnung für Computerfreak ist Nerd, wobei diese Bezeichnung in Computerkreisen als echtes Kompliment gilt,[1] darüber hinaus aber auch abwertende Anklänge im Sinne von Eigenbrötler aufweisen kann.
Die Fernsehsendung NEUES, eine Produktion von 3sat, zeigt meiner Meinung nach eine recht gute Einteilung des Begriffes. So werden dort drei wesentliche Eigenschaften bzw. Erkennungsmerkmale genannt. ”Die soziale Vernetzung per Mausklick sowie Ironie und Intelligenz.”
Besonderen Ausdruck finden sich die letzt genannten Eigenschaften (Ironie und Intelligenz) in der Wahl der T-Shirt – Aufdrucke. Meine ganz persönlichen Favoriten sind auf thinkgeek.com zu finden (“There´s no Place like 127.0.0.1). Auch Comicblogger Beetlebum hat dem NERD mit NerdyBerdy eine eigene Figur gewidmet, wahrscheinlich mit einem gewissen autobiografischen Anteil
.
Ob ich selbst ein NERD bin, kann ich nicht sagen. Zumindest die erste Eigenschaft trifft zu. An dieser Stelle möchte ich noch eine eher etwas unwissenschafftliche Definition nennen, die mir ein guter Bekannter geschrieben hatte. Sie lautete in etwa so: …Ein Nerd kennt keinen Unterschied zwischen Charisma und Charisma Points. Also frei nach dem Motto, da habe ich nun schon 100 Charisma Points und bekommen dennoch keine Frau.
Helft mir doch noch weitere solche Definitionen zu sammeln. Bin schon sehr gespannt.
Der Apfel steht im Mittelpunkt
Wie kein anderes Obst, steht der Apfel derzeit im medialen Diskussionsmittelpunkt.
In den frühen 80igern bedeute sich mit dem Apple-Image zu verbinden, revolutionär zu sein. Wer wollte das nicht gerne? Vor allem wollte Apple sich gegen IBM und Microsoft klar gegen als eigenes Unternehmen mit eigenen Visionen abgrenzen.
Auch ich bin mit Windows PC’s großgeworden und erst später auf Mac umgestiegen. Sicher auch mit einem gewissen Lifestyleanspruch verbunden, konnte ich feststellen das, mit einem Mac zu arbeiten bedeutet, sich vollständig auf Inhalte konzentrieren zu können. Dies war historisch gesehen zumindest wohl die wichtigste Kaufentscheidung für das sogenannte “kreative Klientel”. Diese Freiheit wird aber durch ein geschlossenes, proprietäres Konzept erkauft.
Dies ist ein Trackback zu http://schubladen.wordpress.com/2010/06/02/apfelcomputer/
iPad – mein erstes Fazit
Gemäß dem Zitat von Karl Valentin -”es wurde bereits alles Gesagt, nur nicht von jedem”- möchte ich auch meine persönlichen Erfahrungen mit dem Apple iPad kurz zusammenfassen.
Bestellt hatte ich das iPad am 10.Mai, sodass ich noch zu denen gehörte, die eine Lieferbestätigung für vor dem oder am 28.Mai erhalten haben. Dann, am 22.Mai war es soweit. Ich erhielt von Apple die Benachrichtung, dass sie es freut mir mitteilen zu können, dass mein Gerät nun versendet wurde. Gleich checkte ich die Sendungsverfolgung von TNT um zu schauen wo sich das Paket befindet. Nachdem ich gelesen hatte, dass mein iPad in Shenzen, China abgeschickt wurde, zerschlugen sich meine Hoffnungen, mein iPad deutlich vor dem 28. Mai zubekommen. Am vergangen Donnerstag überschlugen sich dann quasi die Ereignisse. Ich hatte in verschieden Foren der Seite Macnews.de lesen dürfen, wie sich bereits die ersten deutschen Kunden über ihr Paket von Apple freuen durften. Also checkte ich nochmals den Sendungsstatus. “Sendung konnte nicht zugestellt werden, Empfänger nicht erreichbar” hieß es. Darauf hin checkte ich meinen physischen Briefkasten, keine schriftliche Benachrichtugung zu finden. Parallel dazu häuften sich mehr und mehr die Meldungen über glückliche iPad-Besitzer. Was nun? Ich wählte Nummer der TNT Kundenhotline. Dort erzählte mir ein Mitarbeiter, dass das Gerät heute nicht ausgeliefert wird. TNT wurde mit dem Ansturm überrascht, ich solle mich doch direkt an Apple wenden. Wie bitte? Überrascht? Wers glaubt? Naja, ich rief dann also beim Apple Customer Orderservice an. Dort wurde mir mit einem syphisanten Lächeln (ich habs genau gesehen) mitgeteilt, dass mein Gerät zurückgehalten wurde und garantiert morgen zugestellt wird, “es soll ja niemand bevorteilt werden”. Was? Und was war mit den vielen anderen bereits veresorgten Kunden? Das bleibt wohl ein Geheimnis.
Nun aber zu meinen Erfahrungen mit dem iPad. Grundsätzlich lässt sich sagen, es liegt gut in der Hand aber nach 15-20min ist es nur noch mit zwei Händen zu halten. Die Bedienung ist, analog dem iPhone sehr gut durchdacht. Es läuft sehr flüssig und die Apps werden nahzu ohne Verzögerung geladen. Sehr positv ist mir auch die schnell reagierende Tastatur aufgefallen, mit der es auch Spass macht, via WordPress-App einen Blog zu schreiben
. Das Display ist sehr hochauflösend und auch bei seitlichere Betrachtung noch farbecht. Hauptsächlich möchte das iPad auf der Couch oder unterwegs benutzt werden. Die lange Akkulaufzeit wird dies mit unterstützen. Das Angebot der auf das iPad abgestimmten Apps muss natürlich noch erweitert werden. Im Vorfeld freute ich mich auch auf das Twetdeck App. Leider ist die Umsetzung sehr schlecht. Es bisher nicht möglich mehrere verschiedene Accounts wie Facebook, Buzz , Twitter anzulegen und die Timeline der Tweets ist nach jedem refresh komplett durcheinander, was die App quasi unbenutzbar macht. Hierbei hoffe auf ein schnelles Update. Was ebenso noch fehlt ist die Facebook-iPadvariante.
Ich bin mir sicher dass das iPad seinen Platz im Haushalt und im Alltag finden wird. Gerade das Surfen im Internet bereitet durch seine direktere Bedienung viel mehr Spass.
Ein ♥ für Blogs
hier meine Favouriten:
andreas-dietzel.de
riesenmaschine.org
rivva.de
beetlebum.de
schubladen.wordpress.com/
http://www.netzpolitik.org/
carta.info
saschalobo.com
http://www.sixtus.net/
….
Alles Bio oder was?
Seit gut einem Jahr nutze ich den Bio-Lieferdienst >>Fränkis BioAbo<<. Ich denke, nun ist es Zeit für einen kleinen Rückblick.
Der zunehmende Trend, bewusst Lebensmittel aus ökologischem und regionalem Anbau zu konsumieren führte in der Mitte der neunziger Jahre zu einer neuen Vertriebsstrategie von Bioanbau-Betrieben. Das Konzept: eine wöchentliche Lieferung von Bioprodukten (Food/Nonfood) in Form einer sogenannten „Biokiste“ direkt vor die Haustür. Berufstätige, meist junge Familien stellen dabei den wesentlichen Teil der Kundschaft dar.
Neben der bequemen Lieferung direkt nach Hause, war für mich der Hauptgrund, die saisonale Auswahl der Produkte nach dem Überraschungsprinzip. Auf diese Weise bekommt man Produkte, die man sich sonst nicht im Supermarkt kaufen würde. Die meisten Biokisten-Lieferanten bieten dabei eine reine Obst- und/oder Gemüsekiste, unterteilt in verschiedene Größen und angepasst an die Durchschnittshaushalte an. Weiterhin ist es auch möglich die Zusammenstellung der Kiste an die eigenen Vorlieben anzupassen, so können beispielsweise bestimme Produkte von vornherein ausgeschlossen oder als fester Bestandteil gebucht werden.
Nach einem Jahr Biokistenlieferung nutze ich derzeit eine solche Kombination aus Überraschungsprodukten und festen Lieferungen (Brot, Eier und Kartoffeln). Der Dresdner Biolieferdienst plant für den Sommer 2010 das aktuelle Angebot, komplett über einen Webdienst konfigurieren zu können. Dies erhöht natürlich noch die Flexibilität des Lieferdienstes. Ist nur noch abzuwarten, wann es dafür eine eigene iPhone App gibt.